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Spielkreis für Alte Musik

Trier  ·  Seit 1966

Musik des 12. bis 16. Jahrhunderts — gespielt auf Kopien historischer Instrumente, aus Freude an Improvisation und freier Gestaltung.

Wir über uns

Im Spielkreis für Alte Musik Trier haben sich Liebhaber der Musik des Mittelalters und der Renaissance zusammengefunden. Unser Repertoire umfasst Lieder, Motetten und Instrumentalstücke aus der Zeit des 12. bis 16. Jahrhunderts. Unsere Instrumente sind Kopien historischer Vorbilder.

Unsere Instrumente

Die Musik dieser Zeit wurde nicht für den Konzertsaal geschrieben, sondern war Unterhaltungs- oder Hausmusik. Je nach den Möglichkeiten und Fähigkeiten der Mitwirkenden wurde die Instrumentierung zusammengestellt.

Das Improvisieren ist ein wesentlicher Bestandteil der Musik dieser Zeit — besonders für die Musik der Spielleute, die lange nur mündlich überliefert wurde. Angesichts eines heutigen perfektionierten Musikbetriebs liegt für uns der Reiz in der freien Gestaltung: Musik zum Selbermachen.

Mitglieder

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Geschichte

1966Ein Hausmusikkreis entwickelt sich zu einem Blockflötenquartett. Auftritte in Schulen, Krankenhäusern und Heimen.
1974Ein Sextett hat sich gebildet.
1975Anschaffung erster Rohrblattinstrumente.
1976Erstes Konzert mit gemischter Besetzung.
1977Namensgebung.
1978Erstes öffentliches Konzert unter dem Namen „Spielkreis für Alte Musik, Trier" in der Promotionsaula des Priesterseminars.
1979Erstes Konzert im Dormitorium des Städtischen Museums Simeonstift.
1981Mehrstimmiger Gesang wird stärker eingesetzt; die Gruppe wächst um reine Vokalisten.
1982Anerkennung als gemeinnütziger Verein.
198610 Mitglieder; Konzerte in Trier, Luxemburg und Frankreich; mehrfache Auftritte in Fernsehen und Rundfunk.
1994Gründung einer eigenständigen Vokalgruppe mit 4 bis 8 Mitgliedern.
1999Die jährlichen Programme werden als „Kostproben Alter Musik" mit Leitthemen angeboten: Liebe, Lust und Leid · Maria zart · Martin lieber herre mein · Der Weg der Jakobspilger.
200325-jähriges Bestehen im Dormitorium des Städtischen Museums Simeonstift.
2005O Rosa Bella — Konzert in der Herz-Jesu-Kirche, Trier.
2006Musik und Meditation in der Passionszeit; Weg der Jakobuspilger an Romanischem Saal, Haus Beda und Familienbildungsstätte Trier-Quint.
2007O Lieb, wie süß und bitter — Konzert im Römersaal der Vereinigten Hospitien.
2009Die 4 Jahreszeiten — Konzert in Zusammenarbeit mit der ev. Kirchengemeinde, Caspar-Olevian-Saal.
2011Mundartabend in Butzweiler; Abendmesse im Advent, Herz-Jesu, Trier.
2012Ludwig Senfl — Konzert Caspar-Olevian-Saal.
2014Die Ochsentreiber kommen — Konzert Albertus-Magnus-Saal, Brüderkrankenhaus Trier.
2015–16Abendmessen im Advent und Musikalische Messgestaltungen in St. Paulin, Trier.
2017Tritt frisch auf! Musik zur Zeit Martin Luthers — Konzerte in Idar-Oberstein und Trier; Musik zum Advent in Herz Jesu und St. Paulin.
2019Musik zum Advent in Herz Jesu, Trier und in Gutweiler.
2021Du bist min — ich bin din — Konzerte in Herz Jesu-Kirche Trier und im Steinbruch Korlingen.
2023Ach, lieber guter Wein — Konzerte im Caspar-Olevian-Saal Trier und Remise-Quint Trier.
2023Was wollen wir am Abend tun — Konzert in der Heilig-Kreuz-Kirche Trier.
2024Sankt Martin und seine Gans — Konzert im Caspar-Olevian-Saal Trier.
2025Sankt Martin und seine Gans — Konzerte in Remise-Quint Trier und in Kaisersesch.
2026Eine musikalische Pilgerreise in der Renaissance von Trier bis Santiago — Konzerte im Caspar-Olevian-Saal Trier.
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Klangbeispiele

Einige Aufnahmen aus unseren Konzerten:

Ich stund an einem Morgen
Ad altre
Guarda, dona, el mio tormento
Kumm, Geselle min
O rosa bella
Cucu
Ductia

Live-Aufnahmen eines Konzertes vom 3. Oktober 2021 in Korlingen bei Trier

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Termine

Zur Zeit sind noch keine Termine festgelegt.

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Lyrik

Die Renaissance der Renaissance

Ein Blick in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Die Renaissance ist aufgedrungen und hat die Menschheit ganz bezwungen. Denn wenn die Instrumente klingen, die Spieler ständig neue bringen. So können, wenn die einen schweigen, die Andern wieder andre zeigen, Erst mit Spinett und Flöte nur kam man ihr langsam auf die Spur. Bezaubert dann von ihrem Klang, man immer tiefer in sie drang und stieß auf Schätze, unermesslich, und deshalb war es unerlässlich; dass man sich sehr um sie bemühte. Man weckte sie zu neuer Blüte. Denn nicht nur Kompositionen in unseren Museen wohnen, wo sie, versunken und vergraben, Jahrhunderte geschlafen haben. Es ist, wie man es nennen könnte, das Zauberreich der Instrumente, das man aus der Museen Stille in einer ungeahnten Fülle entdeckte und ans Licht gebracht; und dann hat man sie nachgemacht. Nun wurden sie, für gutes Geld, familienweise hergestellt mit Bass, Tenor, Alt und Sopran. Dann fing man sie zu bauen an. Nicht nur kann man beim Musizieren kompositorisch variieren. Es wirkt ja auch bei diesem Stil der Instrumente Wechselspiel. Wo fang ich aufzuzählen an, bei Krummhorn, Zink und Dulcian? Bei Cornamuse, Chalumeau, bei Psalter, Positiv und so — bei Kortholt, Flöte und Rankett, bei Fiedel, Gambe und Spinett? Die Instrumente aller Arten die hier auf ihren Einsatz warten, gezupft, geblasen und gestrichen, getrommelt und geklopft dazwischen… vergeblich ist's, sie aufzuzählen, es würden immer welche fehlen…

— Wilhelm Junker (1914–2001)

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Kontakt

Wir suchen Instrumentalisten mit Erfahrung im Ensemblespiel und guten musikalischen Grundkenntnissen, welche auch bereit sind, ein neues Instrument zu erlernen!

kontakt@alte-musik-trier.de
Brigitte Unterrainer

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